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- Geschrieben von: Kai Schöning
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In Bremen sind in der Silvesternacht zahlreiche Einsätze für Polizei und Feuerwehr gemeldet worden. Im Zeitraum von 18 bis 6 Uhr am Morgen des neuen Jahres rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt 300 Einsätzen aus. Dabei hatten es die Beamten mit verschiedenen Vorfällen zu tun. Vor allem Körperverletzungen, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz bestimmen das Bild. Vermehrt kam es zu Angriffen auf Polizei und Feuerwehr, auch mit Pyrotechnik. An einigen Orten erlitten Polizisten Knalltraumata. Die betroffenen Einsatzkräfte setzten ihren Dienst fort. Besondere Auffälligkeiten wurden rund um den Bahnhofsvorplatz, die Schlachte, die Weserbrücken und die Sielwallkreuzung gemeldet. Dort feierten viele Menschen und es wurden an den Hotspots zahlreiche Verstöße gegen das Böllerverbot festgestellt. Zwischen Mitternacht und 1 Uhr kam es zu mehreren Bränden im Stadtgebiet. Gemeldet wurden dabei auch Fahrzeug-, Wohnungs- und Mülltonnenbrände. An der Sielwallkreuzung wurden Unrat, Altpapier sowie ein E-Scooter angezündet. Die Polizei konnte Tatverdächtige stellen, musste bei der Festnahme aber auch gegen Angriffe mit Reizgas vorgehen.
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